Donnerstag, 19. Oktober 2017

Bücher, Menschen und mittendrin bin ich - mein Messetag #FBM17

Hallo ihr Lieben!

An alle, die auf der Messe waren, ich hoffe ihr habt es gut überstanden und an alle anderen: ich hoffe, ihr hattet ein schönes Lesewochenende.

Da ich leider Gottes am Freitag Englisch und Physik geschrieben habe, konnte ich dieses Jahr nur Samstag auf die Frankfurter Buchmesse fahren (beide Wochenendtage sind mir aufgrund der Massen zu viel :D ).
Zusammen mit eine Freundin machte ich mich um kurz vor 8 Uhr auf den Weg nach Frankfurt und, da die Bahn (wie immer) Verspätung hatte, kamen wir um 9:45 Uhr am Bahnhof  und um 10 Uhr an der Messe an.

Obwohl die Messe noch nicht lange für alle Besucher geöffnet hatte, platzte Halle 3 schon aus allen nähten. Unsere zwei wichtigen Punkte; die Signierstunden von Jennifer L. Armentrout und Cassandra Clare, begannen erst später, also schlenderten wir etwas durch die Hallen.
Am Stand vom Carlsen Verlag holte ich mir den süßen Blogplaner, der in Zusammenarbeit mit dem Thieneman Esslinger Verlag entstanden ist, ab und bewegten uns langsam Richtung Bastei Lübbe.

(c) Olivier Favre
(gefunden auf der FB Seite vom LYX Verlag)
Ich bin die mit der Bordeauxroten Jacke
Um 11 Uhr sollten dort Laura Kneidel ("Water&Air"; "Berühr mich. Nicht.") und Bianca Iosivoni (Firsts-Reihe) signieren. 10 Vor elf schauten wir, ob sie schon da waren und, da direkt hinten dran die neuen Bücher aus dem LYX-Verlag standen, haben wir uns etwas umgeschaut. Plötzlich waren wir umringt, hatten keine Möglichkeit mehr heraus zu kommen und  das, obwohl die eigentliche "Schlange" auf der angrenzenden Seite war.
Zu unserem Glück hat der Verlag den Beginn der Schlange bei uns angeordnet, somit waren wir ziemlich zügig dran, und man konnte den zweiten Band der Firsts-Reihe "Der letzte erste Kuss" von Bianca Iosivoni schon 2 Wochen vor dem Erscheinungstermin erwerben..

Aus reinem Interesse schauten wir schon mal beim Stand von Hraper Collins vorbei, an dem in 3 h die Signierstunde von Armentrout stattfinden sollte. Zu unserem Erstaunen, obwohl wir schon fast damit gerechnet haben, hat sich dort bereits eine Schlange für die Autorin der Lux-Reihe gebildet. Da uns 3h doch etwas zu lang waren, liefen wir noch eine halbe Stunde durch Halle 3, um dann zum Stand zurück zu kehren.
Die nächsten 3 h verbrachten wir damit in der Schlange zu stehen bzw. zeitweise auch zu sitzen.
Aufgrund des großen Ansturms konnte man nur eins bis zwei Sätze mit Jennifer wechseln (sie war der Meinung wir hätten uns schon mal gesehen), trotzdem war es schön sie zu treffen.

Direkt danach ging es nach draußen in Richtung des Signierzelts zu der Signierstunde von Cassandra Clare und uns traf der Schlag, die Schlange ging vom Signierzelt bis hinter um einen Stand herum. Da wir uns mit ein paar Leuten dort verabredet hatten und diese im Verhältnis zur Schlange noch weiter vorne standen, gingen wir zu ihnen.
Nach der Lesung ging das Desaster dann richtig los: alle drückten von hinten, das Ende der Schlange bildete eine neue, die quer ganz vorne rein ging und niemand kümmerte sich um Ordnung. Nebenan bei Nicholas Sparks ging es nicht besser zu. Ich habe volles Verständnis dafür, wenn Autoren nur eine begrenzte Zeit signieren können, solange es gut organisiert ist und der Verlag versucht so viele wie möglich dran kommen zu lassen. So wie es hier abgelaufen ist aber nicht. Aber wer rechnet denn auch mit so einem großen Ansturm, wenn zwei bzw. drei (Sebastian Fitzek war danach dran und währenddessen auf der Bühne) Beststelle-Autoren signiere ?
 Das Ende vom Lied war, dass wenige ein Autogramm/Signierung bekommen haben und es eindeutig mehr gewesen wären, wenn die Organisation nicht gefehlt hätte.

Zum Schluss sind wir nochmal durch Halle 3.1 geschweift und haben uns dann müde auf den Nachhauseweg gemacht. Im Zug haben wir beide mit "Der letzte erste Kuss" begonnen und somit die 1 1/2 stündige Fahrt verbracht.

Jedes Jahr denke ich mir, während ich durch die Hallen laufe oder bei einer Signierstunde anstehe, warum tu ich mir das hier an: eine Hitze, schmerzende Schultern, da man 4 Bücher mit hinschleppt und noch welche kauft,  und Füße,schlechte Luft, stundenlanges Anstehen und viel zu viele Menschen auf einmal.
Doch ca. 365 Tage später befinde ich mich wieder auf dem Weg nach Frankfurt, weil es doch toll ist viele Menschen zu treffen, die man nur übers Internet oder durch ihre Bücher kennt.

Alles Liebe
Pia

PS: Meinen Sonntag habe ich dank schmerzenden Füßen und Schultern im Bett verbracht und "Der letzte erste Kuss" beendet. Ab 26. Oktober überall erhältlich, dann findet ihr auch meine Rezension dazu:)