Montag, 2. Oktober 2017

Leichte Sommerlektüre ohne Tiefgang - Rezension

Autor: Birgit Schlieper
Titel: Mein Sommer in Brighton
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 320 Seiten
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: cbt
Preis: 9,99€ (TB), 8,99€(Ebook)

Hier geht's zum Buch 


Inhalt:

Freheit, Ferien, Fish'nChips. Es ist der schönste Sommer in Noras Leben! Mit der besten Freundin Lisa in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknallten Gasteltern, die alles erlauben, und in einem Haus nicht weit vom Pier. Und dann ist da noch Tim, der strubbelige Surfer, der am Strand campt und sie in seinen Bulli zum Schoko-Fondue einlädt. Tim, der ihre chaotischen Gedanken liest und sie ohne Worte versteht. Doch dann ziehen plötzlich Wolken auf, und es scheint, als würde Nora ihre erste große Liebe und ihre beste Freundin gleichzeitig verlieren. Oder ist alles nur ein riesiges Missverständnis?


Meine Meinung:

Das Cover ist sehr süß und macht Laune auf den Sommer durch die fröhlichen Menschen und die hellen Farben. Trotzdem sind Menschen, wenn man sie deutlich erkennt, auf Covern nicht mein Fall.

An sich war das Buch vom Schreibstil her flüssig zu lesen und teilweise auch sehr lustig. Jedoch kam es mir an der einen oder anderen Stelle so vor, als hätte die Autorin während dem Schreiben die Idee bzw. die Meinung geändert zu etwas, das bereits im Buch vorkam. Das zeigt sich vor allem in den Handlungen von Nora, die sich ab und zu etwas widersprüchlich sind. Zudem handelt sie im Gesamten viel zu voreilig, dadurch sind dem Leser die eigentlichen Tatsachen klar, der Protagonisten aber nicht.

Das Buch ist eine leichte Sommerlektüre mit wenigen Tiefen und dafür mehr Oberflächlichkeit. Was ich im Allgemeinen sehr schade finde, aber hier nicht schwerwiegend, da es ein kurzes Buch ist, dass man mal schnell am Strand liest. Über die Charaktere erfährt man nicht wirklich viel, es tauchen auch viele Charaktere auf, aber nur kurz, so dass man sie gleich wieder vergisst. Vieles wirkte künstlich und gestellt wie die über besorgte Mutter.

Begeistern konnte mich die Gastfamilie von Nora, Lisa und Yakami durch ihre verrückte, aber liebenswerte und sie wirkte im Gegensatz zu anderen Dingen sehr authentisch.


Fazit:

Ein leichtes Sommerbuch für zwischen durch mit einer netten Romanze und Sommer für Zuhause, aber einigen Unstimmigkeiten und ohne Tiefgang.