
Titel: Mein Sommer in Brighton
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 320 Seiten
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: cbt
Preis: 9,99€ (TB), 8,99€(Ebook)
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Inhalt:
Freheit,
Ferien, Fish'nChips. Es
ist der schönste Sommer in Noras Leben! Mit der besten Freundin Lisa
in der Hippiestadt Brighton. Bei herrlich durchgeknallten Gasteltern,
die alles erlauben, und in einem Haus nicht weit vom Pier. Und dann
ist da noch Tim, der strubbelige Surfer, der am Strand campt und sie
in seinen Bulli zum Schoko-Fondue einlädt. Tim, der ihre chaotischen
Gedanken liest und sie ohne Worte versteht. Doch dann ziehen
plötzlich Wolken auf, und es scheint, als würde Nora ihre erste
große Liebe und ihre beste Freundin gleichzeitig verlieren. Oder ist
alles nur ein riesiges Missverständnis?
Meine Meinung:
Das Cover ist sehr süß und macht Laune auf den Sommer durch die fröhlichen Menschen und die hellen Farben. Trotzdem sind Menschen, wenn man sie deutlich erkennt, auf Covern nicht mein Fall.
An
sich war das Buch vom Schreibstil her flüssig zu lesen und teilweise
auch sehr lustig. Jedoch kam es mir an der einen oder anderen Stelle
so vor, als hätte die Autorin während dem Schreiben die Idee bzw.
die Meinung geändert zu etwas, das bereits im Buch vorkam. Das zeigt
sich vor allem in den Handlungen von Nora, die sich ab und zu etwas
widersprüchlich sind. Zudem handelt sie im Gesamten viel zu
voreilig, dadurch sind dem Leser die eigentlichen Tatsachen klar, der
Protagonisten aber nicht.
Das
Buch ist eine leichte Sommerlektüre mit wenigen Tiefen und dafür
mehr Oberflächlichkeit. Was ich im Allgemeinen sehr schade finde,
aber hier nicht schwerwiegend, da es ein kurzes Buch ist, dass man
mal schnell am Strand liest. Über die Charaktere erfährt man nicht
wirklich viel, es tauchen auch viele Charaktere auf, aber nur kurz,
so dass man sie gleich wieder vergisst. Vieles wirkte künstlich und
gestellt wie die über besorgte Mutter.
Begeistern
konnte mich die Gastfamilie von Nora, Lisa und Yakami durch ihre
verrückte, aber liebenswerte und sie wirkte im Gegensatz zu anderen
Dingen sehr authentisch.
Fazit:
Ein
leichtes Sommerbuch für zwischen durch mit einer netten Romanze und
Sommer für Zuhause, aber einigen Unstimmigkeiten und ohne Tiefgang.
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