Montag, 22. August 2016

Krebsmeisterschaft für Anfänger (Rezension)


Autor: Edward van de Vendel, Roy Looman
Titel: Krebsmeisterschaft für Anfänger
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 208 Seiten
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Carlsen
Preis: 13,99€ (HC), 9,99€ (Ebook)



Inhalt:

Max ist fünfzehn und mit seinen besten Freunden übers Wochenende auf einem Fußballcamp, als ihm ein komischer Knubbel am Schlüsselbein auffällt. Wird schon nichts sein, sagt er sich, schließlich interessiert er sich für Mädchen, erste Küsse und Fußball. Aber er hat doch ein mulmiges Gefühl. Und das trügt ihn nicht. Bei ihm wird Lymphknotenkrebs diagnostiziert und das bedeutet Chemo, Krankenhaus, Übelkeit bis zum Abwinken. Was für ein mieses, unfaires Spiel! Aber Max gibt nicht auf und er gewinnt den Kampf gegen den Krebs. Doch damit ist es noch längst nicht zu Ende


Meine Meinung:

Ich habe das Buch im Rahmen der Blogtour gelesen. Als ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, dachte ich mir, dass es ein emotionales Buch sein wird.
So war es aber nicht, denn das Buch war in einem sehr lustigen und jugendlichem Stil geschrieben. Es war nicht so, dass dieses ernstes Thema ins lächerliche gezogen, sondern es kamen einfach keine Gefühle rüber. Das kann man aber auch positiv sehen, da es so auch mal eher in die Hände von leseunbegeisterten Jungs kommt.

Gut fand ich auch, dass nicht nur die Zeit während dem Krebs, sondern auch davor und danach beschrieben wurde. Besonders hat mir der zweite Teil gefallen, der nach dem Ende des Krebs spielt. Das zeigt, dass nach dem Sieg über den Krebs nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist.

Bewundernswert finde ich, wie Roy an dem Buch mitgearbeitet hat und so seine Geschichte mit vielen anderen teilt.

Was mir nicht gefallen hat, dass gleich am Anfang verraten wurde, dass er nicht stirbt. Somit wurde die Spannung genommen und es gab keine Wendungen.

Das Buch würde sich auf jeden Fall als Schullektüre eignen, da es eben auch was für Jungs ist.


Fazit:

Ein interessantes Buch, mit eine jugendlichen Schreibstil, das jedoch keine bzw. wenige Gefühle übermittelt.

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