
Autor:
Meg Wolitzer
Titel:
Was uns bleibt ist jetztOriginaltitel: Belzhar
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 384 Seiten
Erscheinungsjahr: 21.9.2015
Verlag: cbt
Preis: 17,99€ (HC), 13,99€ (Ebook)
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Inhalt:
Jam
durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts
zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn
mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und
speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur
vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt
ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die
Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas
Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen
Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis.
Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite
nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist
sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich
zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher
zu machen?
Meine
Meinung:
Das
Cover gefällt mir sehr gut, zum Einen durch das Farbkonzept: die
grauen Töne und nur den Titel in gelb und zum Anderen durch die
symbolischen Gegenstände.
Der
Inhalt war aber sehr interessant. Alleine schon die verschiedenen
Probleme der wenigen Schüler in Mrs Qs Kurs. Die Tatsche, dass sie
alle anderes damit umgehen, die Einen verschließen sich total, die
Anderen reden sich am liebsten alles von der Seele. Durch die
Tagebücher hat das ganze einen kleinen fantasyhaften Touch bekommen,
was mir als Fantasyliebhaber natürlich gefällt.
Reeve
fand ich das ganze Buch über total süß und dann habe ich ihn
gehasst. Dafür liebe ich Mrs Q, sie ist so ein besondere ältere
Dame, die einfach so liebenswert ist. Zu Jam kann ich nur eins sagen:
sie ist komisch, vielleicht ist es auch einfach eine Krankheit, aber
was sich bei ihr im Kopf abgespielt hat, das ist nicht mehr normal.
Zu diesem Entschluss bin ich zwar erst am Ende gekommen, aber es hat
mich so verwirrt.

Vielleicht
ist das Ganze aber auch Absicht, denn die Geschichte und dieses Chaos
lässt mich nicht mehr los. Nach drei Wochen denke ich immer noch
darüber nach.
Fazit:
Ein
schönes Jugendbuch, das zeigt was für psychische Probleme
Jugendliche haben können, mit einem überraschendem Wendepunkt, der
leider sehr verwirrt.
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