
Titel: True North. Wo auch immer du bist
Genre: Roman
Seitenanzahl: 379 Seiten
Erscheinungsdatum: 24.4.2017
Verlag: LYX (Bastei Lübbe)
Preis: 12,99 €(TB), 9,99€ (Ebook)
Inhalt:
Als
Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß
sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht.
Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie
Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben
Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht
nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv –, sondern seit
ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey
zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so
zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache
alles andere als einfach
Meine
Meinung:
Ich
finde das Cover sehr schön gestaltet, da es Vermont und den
Handlungsort darstellt und trotzdem sehr schlicht gestaltet ist. Die
Oberfläche ist eher rau und natürlich, erinnert dadurch an Bäume
und die Plantage.
Geschrieben
ist es aus Griffins (der Name ist schon mal witzig-genial) und
Audreys Sicht, also zwei Ich-Erzähler. Das finde ich gut, da man im
Kopf der Charaktere ist, aber trotzdem nicht nur von einem Charakter.
Audrey
fand ich am Anfang nicht ganz so sympathisch, sie wirkte etwas
arrogant und stur. "Grummel-Griff", wie Audrey ihn nennt,
passt wirklich. Aber ihn mochte ich von Anfang an, da er sich um
seine Familie kümmert, selbstlos ist und wer mag einen jungen,
gutaussehenden Farmer nicht. Er ist nicht mehr der typische Badboy
der er vor ein paar Jahren an der Uni war und wie Audrey ihn kennen
gelernt hat, sondern hat sich zu einem selbstbewussten jungen Mann
entwickelt, der seine Prioritäten nun wo anders setzt.
Griffs
Familie ist wirklich zum Dahinschmelzen, auch wenn ihnen etwas
schreckliches passiert ist, halten sie so gut zusammen und man spürt
die Lebensfreude, Liebe und Leidenschaft zur Farm. Man fühlt sich
sofort wohl und als gehöre man auch zur Familie.Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet, haben einen vorstellbaren Charakter und lassen auf einen guten zweiten und dritten Teil hoffen.
Der
Handlungsort ist ein Traum. Er spiegelt nicht das typische Bild von
Amerika mit Hochhäusern, Malls und gestresste Menschen überall und
zu jeder zeit wider, sondern eine ländliche Landschaft mit kleinen
Dörfern, wo jeder jeden kennt, einem Wochenmarkt, wo die Ernte
verkauft wir und kleinen Pensionen.
Bowens
Schreibstil ist grandios. Leicht und flüssig zu lesen, aber trotzdem
Gefühle weckend und teilweise auch spannend. Die Szenen waren
logisch aneinander gereiht, auch im Bezug auf den Sichtwechsel, und
gut ausgearbeitet. Die ein oder andere Szene hätte man wegen lassen
können, wie die Schlachtung (ich als Vegetarier fand das nicht so
appetitlich). Besonders die Gegensätze in dem Buch, die Griffin und
Audrey betreffen, verdeutlichen die Konflikte in der Beziehung der
beiden. Aber sie finden mit der Zeit, dann doch heraus, dass sie
einiges gemeinsam haben. Der Humor ist so genial, ich habe mich
teilweise 10 Minuten kaputt gelacht.
Auch
die gesamte Story ist unglaublich toll, auch wenn klar ist, dass die
beiden ein Happy End haben.
Fazit:
Ein
schöner Roman, in einer idyllischen Landschaft, mit
unterschiedlichsten Charakteren und einer gut geschriebenen Story.
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